Toskana in Elsenfeld:
Die Malerin Sylvia Kester

VeneziaIn der Künstlerszene am Bayerischen Untermain hat sich Sylvia Kester schon lange einen Namen gemacht. Derzeit stellt sie ihre Werke im Niedernberger Seehotel aus. Außerdem war sie auf der Museumsnacht in Aschaffenburg und den Aschaffenburger Kulturtagen vertreten. Ich habe die Künstlerin daheim in ihrem Atelier besucht und möchte euch ihre Werke einmal vorstellen.Brautschau

Sylvia Kester wohnt in Elsenfeld – praktisch in meiner Nachbarschaft. Ich habe mich sehr gefreut, sie einmal wieder zu sehen, da wir beide schon beruflich miteinander gearbeitet haben und ich sie nicht nur als journalistische Kollegin sehr schätze. Ihr Atelier befindet sich in einem schmucken Gartenhaus, das viel Raum zur künstlerischen Entfaltung bietet. Der Geruch nach Farbe schwängert hier die Luft. Sylvia Kester malt fast ausschließlich mit Acryl – eine Technik, die wie sie sagt viel Flexibilität bietet.

Mille_Miglia_1Unter ihren Bildern finden sich Portraits von Menschen und Tieren, Architekturmalerei und Industrieart sowie heiße Sportwagen. Am pfiffigsten finde ich ihre Sammlung an Hundebildern. Einen Eindruck hierzu bietet ihre Website www.kunstecht.de. Hundekopf und Augen sind gestochen scharf, das Fell verschwimmt mit dem Hintergrund. Detailverliebt ist ihre Malerei toskanischer Architektur und dem italischen Lebensstil: Häuserzeilen, die in der Sonne golden glänzen, Rundbögen mit den typischen toskanischen Säulen, ein Stillleben von Weinkrügen vor einem Fenster mit blauem Rahmen.

Die Malerei entdeckte Sylvia Kester 1997 für
sich. Damals suchte sie ein Gemälde für ihr Wohnzimmer und weil sie nichts Passendes fand, griff sie kurzerhand selbst zum Pinsel. Die überregional bekannte Künstlerin Manuela Homann unterrichtete sie in den folgenden Jahren in der Aquarell- und Acryltechnik. Heute spiegelt sich in Kesters Bildern ihr Lebensmotto: „Es kommt nicht allein auf die Jahre an, sondern was man aus ihnen macht.“ Jedes Werk trägt eine eigene Schönheit in sich und versucht trotzdem, das Motiv nicht glorifiziert abzubilden, sondern sein reales Wesen einzufangen.

DSCF7565Sylvia Kester und ich haben nach ihrem Atelierbesuch noch auf der Terrasse über Kunst, Kultur und Kreativität geplaudert und viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Wieder daheim musste ich mein eigenes Kester-Werk noch einmal ganz genau betrachten. Zu meiner Hochzeit vor zwei Jahren hatte mir Sylvia eine Leinwand mit einem Engelsmotiv geschenkt. Darauf steht der bekannte Spruch des Philosophen Wilhelm von Humboldt: „Es sind die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben“. Wie Recht er hat!

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