Bunt, bunter, kunterbunt:
Der Kastanienpfad in Klingenberg

kastanie1Ich sag es ungern, weil es immer so furchtbar wichtig klingt, aber mein Leben ist derzeit Stress pur. Nicht zuletzt deshalb, weil wir gerade auf einer Baustelle leben (Wohnung wird renoviert). Wenn der Baulärm manchmal kaum auszuhalten ist, verziehe ich mich in den Wald – neulich zum wunderbaren Esskastanienpfad in Klingenberg. Hier säumt buntes Herbstlaub den Weg und intakte Kastanien findet man nur noch selten – die Eichhörnchen waren schneller.

Für den Pfad muss man sich ganz schön Zeit nehmen. Ich laufe gemächlich und brauche etwa zwei Stunden. Fast drei Kilometer dauert die Wanderung und es geht stellenweise stark bergauf. Gestartet wird am Parkplatz der Clingenburg (oberhalb der Toiletten). Von dort weisen geschnitzte Figuren und Schautafeln den Weg. An insgesamt 13 Stationen erfährt man nebst Kulturgeschichtlichem auch einiges über den Nutzen von Kastanien. Außerdem in petto: Tipps für Sammler.

Kinder können sich auf dem Waldpfad austoben und die eine oder andere Kastanie mit nach Hause nehmen. Vielleicht machen Mama oder Papa ja leckere Maronen. Phänomenal finde ich die Aussicht auf Klingenberg und das Maintal. Am höchsten Punkt der Wanderung – dem Aussichtsturm – kann der Blick am weitesten schweifen. Hier bietet sich auch ein Besuch in der Gaststätte des Wanderheims an. Allerdings ist diese nur mittwochs und am Wochenende geöffnet.

Vom Aussichtsturm aus geht es nur noch bergab – was aber meiner Erfahrungen nach auch gehörig in die Muskeln gehen kann. Zum Stress abbauen gibt es allerdings nichts besseres!

 

 

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